ruhe

Theater

Die Komödie: Jobgarantie

Schauspiel in 3 Akten

In einer Kleinstadt hält sich eine Fabrik mühsam am Leben. Der Besitzer, Lemberger, hat vor einiger Zeit den halben Gesellschaftsanteil an einen Investor verkauft, um zu Geld für den laufenden Betrieb zu kommen. Das Unternehmen musste zugleich um öffentliche Förderung ansuchen, allerdings dabei eine Jobgarantie abgeben.

Nun ist der Vertreter des Investors, Schwertau, angesagt. Alle sind aufgeregt, besonders Miriam, die Sekretärin von Lemberger.

In der ersten Szene sitzt Johanna, die Mutter von Miriam, die ebenfalls im Betrieb arbeitet, in der Frauengarderobe. Ihre Tochter kommt empört herein und erzählt, dass sie am Abend zuvor bei einem gemeinsamen Essen der Familie Lemberger mit dem Vertreter des Investors als Tischdame für Schwertau anwesend sein musste. Dieser hat nach dem Verlassen des Lokals versucht, sie zu begrabschen. Sie schlug ihm ins Gesicht und hat nun Angst, ihren Job zu verlieren.

Bernhard, Mann von Johanna, schleicht durch die Garderoben. Er braucht als Journalist dringend eine fetzige Story für seine Lokalzeitung, sonst wird er gekündigt. Natürlich ist er empört über die Grapscherei, aber erkennt: Das wäre die Story, die er braucht. Doch die Frauen beschwören ihn, nichts zu schreiben, weil sie sonst üble Folgen befürchten. Er fragt nach, worum es heute in dem Gespräch mit Schwertau geht und kündigt große Neuigkeiten an, von denen er gerüchteweise gehört hat.

Im zweiten Akt sitzt Lemberger in seinem Büro , Miriam bringt Kaffee und bricht in Tränen aus, als Lemberger sie anzüglich nach dem Verlauf des gestrigen Abends fragt. Sie geht hastig ab, stößt auf Elvira, die Frau von Lemberger. Diese tritt gespielt zornig auf und will die Scheidung. Lemberger versteht gar nichts und verschiebt das Gespräch auf Nachmittag.

Johanna tritt auf, schaut die abgehende Elvira verächtlich an, duzt den Chef und macht ihm Vorwürfe wegen des Abends. Erst jetzt versteht Lemberger, warum Miriam davongelaufen ist. Johanna geht noch weiter und offenbart ihm: Miriam ist sein Kind, gezeugt bei einer Weihnachtsfeier im Betrieb. Bernhard hat sie später zur Frau genommen, obwohl sie schwanger war. Die Nachricht trifft Lemberger wie eine Bombe: Davon hat er nichts gewusst. Erkonnte sich nie zu Johanna bekennen, weil sein Vater keine Einwilligung für so eine Ehe gegeben hätte.....

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Das Drama: Blinder Vater, stummer Sohn, Mutter weint

3 Personen-Stück mit 3 Akten

1. Akt.: Nach zwanzig Jahren kehrt Rupert, der Sohn eines kleinbürgerlichen Paares, nach Hause zurück. Die Mutter begrüßt ihn liebevoll, der Vater reserviert und im Selbstmitleid schwelgend. Da der Sohn nicht reden kann, kommuniziert er über sein Tablet, das die Mutter abliest. (Der Text, den der Sohn schreibt, wird auf die Bühnenrückwand projiziert).

Der Dialog wird zu einer Aufarbeitung des Geschehens mit gegenseitigen Vorwürfen, aber auch Einsichten. Immer wieder unterbrechen reflektierende Momente die Handlung, in denen eine Person, durch ein Spotlight hervorgehoben wird und die Innenansicht des psychischen Prozesses wahrnehmbar macht – Erinnerungen, Reflexionen, Erkenntnisse usw.

Anfänglich versucht die Mutter noch sehr vermittelnd zu agieren, sie will die alte Ordnung der Familie wieder herstellen. Als ihr Sohn ihr ein Foto seiner Freundin und ihres gemeinsamen Kindes zeigt, wacht sie auf, der Vater aber bleibt reserviert und abwehrend.....

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Ein Melodram: Mitternachtstraum

2 Akte, 12 Figuren
(auch für ein kleineres Ensemble geeignet)

Ein Mann wird auf die Bühne geworfen. Er sucht Orientierung und Vertrautes. Ängstlich betastet er die Türen, möchte sie öffnen. Sie haben keine Schnallen. Von Zeit zu Zeit ertönt ein Geräusch, manchmal laut wie ein Donnerschlag, dann wieder sphärisch leise. Der Mensch wird wütend, fragend, sich auflehnend, resignierend, selbst anklagend, selbst bemitleidend, traurig.

Eine Frauengastalt taucht auf. Das Sanfte. Die Wiederbegegnung ist für ihn überraschend, denn das Sanfte ist dem Menschen nur einmal begegnet und dann komplett aus seinem Leben verschwunden.

Danach folgt in kurzen Auftritten die Sehnsucht, die Weisheit, die Qual, der Vater, die Mutter, der Wahnsinn. Jedes hat einen Lebensbezug zu dem Mann, jedes ist aber als Figur eigenständig und nicht nur Erinnerung.

Nach einer Pause folgen die Figuren Erste Liebe, Wilde Gier, Gast im Swinger-Club und das Unbekannte. Am Ende verweisen die Figuren auf ihre Funktion als Teil des inneren Strebens des Mannes. Sie werden ihn pushen und voranbringen. Zum Schluss ertönt ein bekannter Rocksong......

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